Das Bach-Concerto im Gottesdienst als Rausschmeißer lief gut. Die Stücke mit Flöte auch, ein schöner Rahmen, wie ich fand. Auch wenn die Gemeinde nur sehr spärlich besetzt war und die Orgel ein wenig unter der Hitze und Trockenheit zu leiden hatte. Ich verbrachte den Sonntag mit Biergartenbesuch mit der Familie meiner Schwester und Vorbereitungen für nächsten Sonntag – es ist mehr zu tun als erwartet (allerdings war auch das zu erwarten).

Heute nacht um 3:00 mitteleuropäischer Zeit (oder 10 Uhr JST) wurden endlich die Ergebnisse des Japanese Language Proficiency Tests vom Juli veröffentlicht. Natürlich keine Minute vorher. Ich nahm mir vor, nicht bis dahin aufzubleiben, und lag zeitig um 1:45 im Bett. Allerdings: Ab der großen 40 wird man so oder so in der Nacht von gewissen Dingen aus dem Bett gezwungen. Um 4:37 gab ich daher schlaftrunken meinen Benutzercode auf der Website ein: Es hat geklappt, der N3 („medium competency“) ist geschafft. Mit 143 / 180 Punkten. Das gibt Auftrieb für das nächste Level – ich muss wieder anfangen zu lernen. Ich denke, das wird im Mutterland dieser so wunderschönen Sprache möglich sein.

Mein letzter Arbeitstag verlief dann wenig ereignisreich, die meisten Kollegen sind im Urlaub. Ich habe noch ein Kundengespräch durchgeführt mit einem Kollegen. Die letzten Stunde habe ich damit verbracht, meinen Rechner aufzuräumen und Abwesenheitsnachrichten einzurichten. Ganz abgeschnitten werde ich denke ich nicht sein, zumindest nicht die ersten Tage – einige Projekte sind noch nicht ganz abgeschlossen. Ich bin gespannt.

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